In der Schatztruhe der Religionslehrerin Helga Hornbachner war beim Familien-Gottesdienst am 4. Fastensonntag nicht nur der größte Schatz - die Bibel - sondern auch eine Kerze, einige Augenbinden und ein langer, weißer Papierstreifen.
Im Pfarrsaal hörten die Kinder zuerst in einer kurzen Version des Evangeliums zum Sonntag Laetare vom Blindgeborenen, der von Jesus geheilt worden war, danach durften sie mit den Augenbinden ausprobieren, wie es ist, nichts zu sehen. Geführt von Freund oder Mutter fanden sie sich trotzdem zurecht, stellten aber fest, dass es viel besser ist, wenn man etwas sieht.
Mit der Kerze wurde es im Pfarrsaal noch ein bisschen heller und der weiße, helle Papierstreifen, an dem sich jedes Kind anhalten durfte, war ein Symbol für das Licht, für Jesus, der uns verbindet. Ein Stück davon konnte jeder mitnehmen, um sich an den Gottesdienst zu erinnern.
Zur Gabenbereitung kehrten die Kinder mit der Schatztruhe wieder in die Kirche zurück, um den Gottesdienst weiter mitzufeiern.
Ein besonderer Schatz ist auch das Gebet, das Jesus uns selbst gelehrt hat, und dass die Kinder rund um den Altar mitgesungen haben.
Danke P. Severin Ritt und allen Mitfeiernden für den schönen, gemeinsamen Gottesdienst!
Fotos: Gertrude Pfatschbacher
Text: Helga Hornbachner